Raus aus dem Elfenbeinturm

Liberalisierung des Wettbewerbs, erneuerbaren Energien, dezentrale Versorgung, Elektromobilität, Digitalisierung der Energiewende: Die Energiewelt verändert sich derzeit rasend schnell. Bewährte Strukturen brechen auf, neue Märkte entstehen. Alles fließt – und wir sind mittendrin.

Gerade die klassischen Energieversorger und regionalen Stadtwerke müssen sich jetzt öffnen. Das bewährte Energieabsatzgeschäft gerät zunehmend unter Druck, Endkunden werden wechselbereiter oder beschreiten bereits den Weg vom „Consumer“ zum „Prosumer“. Was heißt das alles? Neue Ideen müssen her! Für alle Marktteilnehmer im Umfeld der Energiebranche wird es immer wichtiger, eingefahrenen Denkmustern zu entfliehen, neue Perspektiven kennen zu lernen, den Blick über den „geistigen Grenzzaun“ zu wagen.

Einfach mal unkompliziert austauschen

Als ich erstmals bei EFM – Energie für morgen – dabei war, wusste ich nicht, was mich genau erwartet, wo die Reise eigentlich hingeht. Doch schnell wurde mir klar, dass hier eine lebendige Plattform entstanden ist, die ganz unterschiedliche Köpfe zusammenführt und die Möglichkeit fürs Netzwerken und belebenden Austausch bietet – für Inspiration, Ideen und Wege in die Zukunft.

Wissenschaft meets Wirtschaft

Zum Beispiel treffen hier wissensdurstige Wissenschaftler auf pragmatisch denkende Wirtschaftler. Viele Wissenschaftler verschreiben sich ja gerade deshalb der Forschung, weil sie komplexe Probleme zu energiewirtschaftlichen und -technischen Fragen lösen möchten, innovative Lösungsansätze finden wollen. Mit Leidenschaft machen sie sich ans Werk, merken jedoch oft auch, dass der theoretische Teil des wissenschaftlichen Arbeitens überwiegt und die Anwendungsfähigkeit in der Praxis zu kurz kommt. In vielen Fällen wächst dabei der Wunsch, den „akademischen Elfenbeinturm“ zu verlassen, um das Erlernte, die eigene Kreativität und die innovativen Ansätze in die Industrie bzw. Wirtschaft einbringen zu können. Doch auch ein Wechsel von der Forschung ins Unternehmen kann durchaus zu einem „Kulturschock“ führen. Von heute auf morgen werden Entscheidungswege länger, der Freiraum für kreatives Denken erfährt im Tagesgeschäft eine deutliche Einschränkung. Das muss aber nicht zwangsläufig so sein. Denn: Wissenschaft, Innovation und Wirtschaft lassen sich durchaus gut verknüpfen und vernetzen.

Und nichts anderes geschieht bei EFM. Hier bringt man die – vor immer neue Herausforderungen gestellten – Energieversorger mit innovationsfreudigen Partnern aus verschiedensten Bereichen zusammen. Eines kann ich jetzt schon sagen: Für mich persönlich ist EFM – umgeben von Partnern aus Energiewirtschaft/-technik, Forschung und Entwicklung sowie der Start-Up-Szene – meine eigene kleine Reise vom Elfenbeinturm in die Wirtschaft… und wieder ein kleines Stück dahin zurück.


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